Brahms et Mahler, un grand moment

"Simon Gaudenz, le chef qui monte, situe cette symphonie dans l'évolution de la musique de l'époque. Cette conception s'écoute avec le plus vif plaisir. Simon Gaudenz a d'excellentes idées, suivies à la lettre par les musiciens du Collegium Musicum de Bâle. Afin de maintenir sans défaillance une vision architecturale immense, la justesse de chaque détail restitue un aspect important de l'oeuvre."
L'IMPARTIAL, 22.3.2010



Nuanciertes Zusammenspiel

"Simon Gaudenz erwies sich als feinfühliger und emotionaler Dirigent, der das Orchester zu feuriger Leidenschaft anfachte."
WAZ GELSENKIRCHEN/RECKLINGHAUSEN, 11.3.2010



Mit der Linken, aber nicht mit links

"Er dirigiert mit der Linken, aber keineswegs mit links. Und trotz ausholender, schwingender Gestik gibt Simon Gaudenz mit der Rechten jeden Einsatz höchst präzise. Vor einem Jahr gewann er mit dem Deutschen Dirigentenpreis die höchstdortierte Auszeichnung seines Metiers. Im siebten Sinfoniekonzert der Neuen Philharmonie Westfalen konnte der im Ruhrfestspielhaus mit herzlichem Beifall gefeierte 35-jährige Schweizer beweisen, womit er hervorsticht. Mendelssohns vierte Sinfonie, die 'Italienische', profitiert davon. Schon im federnden Allegro blühten die Philharmoniker zu verfeinerter Spielkultur auf. Wunderbar transparent erklingt Mendelssohns Reminiszenz an Heiterkeit und Grazie Italiens. Nichts wirkt verschwommen, nichts verhuscht." RECKLINGHÄUSENER ZEITUNG, 9.3.2010



Funkenflug - Festspielhaus Salzburg

"Wie ein rein 'klassisches' Programm elektrisieren kann! Das zeigte Nordwestdeutsche Philharmonie Herford und präsentierte sich diesmal als deutlich verjüngter Klangkörper unter der Leitung von Simon Gaudenz.
Da stoben schon eingangs die Funken aus Serge Prokofjews Symphonie classique. Wie amüsant verfremdet wird da Hayden’sches Material, wie gezielt ließ Gaudenz die überraschenden Wendungen aufblitzen, wie transparent Larghetto auffächern. Selbst der kurzen Gavotte verlieh Gaudenz durchaus eigenständige Akzente und begeisterte mit dem quirlig servierten Finale nach bereits kaum 15 Minuten.
'Klassik' war endlich auch wieder einmal die Orchesteraufstellung: erste Violinen links, dahinter Celli und Kontrabässe; zweite Geigen und Bratschen zur Rechten des Dirigenten.
Mit Ludwig van Beethovens Siebter, ebenfalls in A-Dur, gelang der Nordwestdeutsche Philharmonie Herford ein weiterer 'Kantersieg': Man folgte den Metronomangaben, bewusst pulsierend schon von der Einleitung her. Und trotz der Einhaltung aller vorgeschriebenen Wiederholungen wurde diese Wiedergabe zu einer der hierorts kürzesten - und kurzweiligsten: So wurde dem fast nahtlos in einem Sog angefügten Allegretto jedweder Anflug von Traurigkeit ausgetrieben. Die beiden letzten Sätze gerieten überhaupt zu einem mitreißenden Gipfelsturm."
DREHPUNKT KULTUR SALZBURG, 8.3.2010


Fresh and playful

"In Britten's Serenade for Tenor, Horn and Strings the conductor Simon Gaudenz united the soloists and orchestra and their performance of the work gripped my soul. The eagerly applauding audience shouted bravo. Simon Gaudenz succeeded in giving Haydn's Symphony no. 8 the tempo and freshness which is characteristic for Haydn's early symphonies. The orchestra's performance was playful, transparent and enchanting. The evening ended with Dvorak: Symphony no. 8 which clearly portrays the composer's influence by folk music. Gaudenz let his imagination go and artistic freedom both regarding dynamics and lines in the music was recurrent throughout the whole symphony."
VÄSTERBOTTENS KURIREN, 21.1.2010



Schöne Ausbrüche

"Das Potenzial des gebürtigen Baslers ist enorm. Wie bei der abschließend gespielten Sinfonie Nr. 5 d-moll op. 107 von Mendelssohn, die wegen ihres Schlusssatzes „Reformationssinfonie“ genannt wird, zu hören war, weiß der auch als Klarinettist bekannte Musiker durch ausgewogene Bewegungen die Spannung bis zum gedanklichen Höhepunkt zu steigern. Das besänftigt nicht, das wühlt auf. Vor allem, wenn, wie im Schlusssatz, der Klang, gerade erst in grandioses Fortissimo ausufert, in Sekundenbruchteilen wie ein Kartenhaus zusammenbricht, um wiederum sorgfältig aufgebaut zu werden. Die Brillanz des Klanges, die Gaudenz bei Mendelssohn der Nordwestdeutschen Philharmonie entlockte, und die Wucht, mit der er von den Herfordern musikalische Ausbrüche gestalten ließ, erinnerten an Karajan. Aber Gaudenz poliert nicht nur Oberflächen. Er zieht den musikalischen Gebäuden auch stabile Streben ein und füllt sie sinnvoll aus. Der trockene Witz, den das Allegro in Prokofjews „Symphonie classique“ kennzeichnete, das stoisch pulsierende Fagott-Staccato, mit der die Weiterführung überlagert war, das war einfach Klasse. Und zum Schluss gab es ein gepfeffertes Finale, Musik wie am Schnürchen aufgezogen. Gaudenz verfügt über Kompetenz und weiß sie zu vermitteln. Er hat Charme und Ausstrahlung. Bestimmt wird er ein ganz Großer."
NORDWEST ZEITUNG, 10.12.2009



Die NWD lief im Freitagskonzert unter Simon Gaudenz zur Höchstform auf

"Vergleiche sind mitunter gefährlich, doch die Begeisterung, mit der der Dirigent Simon Gaudenz im Freitagskonzert der Nordwestdeutschen Philharmonie vom Publikum aufgenommen wurde, erinnerte an alte Zeiten. Mit ihm präsentierte sich das Orchester in neuer Sitzordnung und in Hochform. Simon Gaudenz kostete alle Kontraste aus, das machte den Reiz vollkommen. Das Orchester spielte mit der Dynamik, hier ein kleiner Schweller, dort ein Fortissimo und subito Piano, einmal kar und direkt, einmal spärisch verklärt, und doch ohne auch nur einen Moment lang das Ganze aus den Augen zu verlieren. Diese Kombination aus Detailiertheit und Gänze, aus barocker Feierlichkeit und romantische Ausbrüchen, machte das Werk lebendig. Der Applaus war enthusiastisch, und das Orchester machte, was es schon lange nicht mehr getan hatte: es blieb sitzen und applaudierte seinem Dirigenten. Wie in alten Zeiten."
NEUE WESTFÄLISCHE, 7.12.2009



Konzert wie ein Weihnachtspräsent - Viele Bravo-Rufe bei NWD-Konzert

"Ein erstklassiger Dirigent und ein ebensolcher Solist, ein brillant aufgelegtes Orchester, dazu ein attraktives Programm - mit ihrem letzten Herforder Konzert vor Weihnachten beschenkte die Nordwestdeutsche Philharmonie ihr Publikum. Die Zuhörer dankten mit reichlich Applaus, rhythmischem Klatschen und vereinzelten Bravo-Rufen. Simon Gaudenz, in diesem Frühjahr Gewinner des Deutschen Dirigentenpreises, der höchstdotierten Auszeichnung für Dirigenten in Europa, erwies sich als souveräner Leiter. In den beiden Sinfonien von Prokofjew und Mendelssohn bestach er als ausgezeichneter Orchesterleiter. Wie aus dem Nichts erwuchs unter den Händen des Dirigenten der Kopfsatz der Reformationssinfonie, vom Orchester klangstark umgesetzt, mit kluger Phrasierung, dynamisch bewegt und mit wohldosierten Höhepunkten. Keine von Weihrauch umnebelte "Kirchenmusik", sondern ein spektakuläres und brillant musiziertes sinfonisches Final-Feuerwerk. Grosse Klasse!"
HERFORDER ZEITUNG, 7.12.2009



Un grand moment musical

"Les 110 musiciens du Philharmonique, dirigés magistralement par Simon Gaudenz, un des plus talentueux jeunes chefs d'orchestre actuels, se sont produits à Munchhausen lors d'un concert exceptionnel."
DERNIERES NOUVELLES D'ALSACE, 29.11.2009



Ein Meister seines Fachs

"Am Pult stand der Basler Simon Gaudenz, wahrlich ein Meister seines Fachs, ein akkurat den Stab führender Moderator, dem das Orchester mit rhythmisch vibrierendem Spiel folgte."
NÜRNBERGER ZEITUNG, 23.11.2009



Dirigentenhoffnung aus der Schweiz: Simon Gaudenz leitete die Nürnberger Philharmoniker

"Der Basler Gastdirigent Simon Gaudenz - erst in diesem Jahr mit dem Deutschen Dirigentenpreis ausgezeichnet - behielt nicht nur glasklar die Übersicht in den impressionistisch flirrenden , motivisch vielfältig aufblühenden "Danzas fantasticas" und "Noches en los Jardines de Espanas". Er zauberte auch in den einzelnen Instrumentengruppen. Die Holzbläser konnte man lange nicht mehr so sprechend hören, so zugewandt und das mit solch weicher, blumiger Note. Die Streicher: gross besetzt - und dabei von angemessener Schlankheit und ausgewogener Eleganz. Oder die Perkussion: Kein Glockenschlag bauscht sich da auf, um den Raum zu weit zu besetzen. Weit angelegte Spannungsbögen entdeckt der vielfältig ausgebildete Leiter des Collegium Musicum Basel und international gefragte Gastdirigent auch dort noch in der Tiefe, wo viele, einzelne Motive eigentlich munter in die Breite spriessen. Quirlige Lebendigkeit statt starrer Regiearbeit vom Pult: das Ergebnis wirkt, als wüchsen dem Orchester förmlich Flügel. Da nehmen die weichen, tänzerischen Schwünge fantastisch an Fahrt auf, ohne die magisch flimmernde, orientalisch angehauchte, seltsam zeitlose Atmosphäre zu vergessen. Nach den beiden vom Meistersingerhallen-Publikum begeistert aufgenommenen spanischen Werken luden Rachmaninows abgründige, vermächtnishafte "Symphonische Tänze" zum Schwelgen ein. Die heillose Ambiguität zwischen scheinbar salonhafter Architektur und einer abgezirkelten, durchdringenden, gnadenlos zornigen Expressivität kam dem schwungvoll agierenden, hochgewachsenen Schweizer am Pult gerade recht. Nach diesem herausragenden Abend bleibt nur zu wünschen, dass man den kommenden Dirigentenstar in Nürnberg bald wieder hören kann."
NÜRNBERGER NACHRICHTEN, 23.11.2009



Philharmoniker glänzten unter Simon Gaudenz - Voller mitreissender Dirigierlust

"Seit Anfang des Jahres gehört er als Gewinner des Deutschen Dirigentenpreises zu den Besten in Europa. Jetzt zeigte der Schweizer Simon Gaudenz mit den Nürnberger Philharmonikern, warum das so ist. Mit Rachmaninows selten gespielten Symphonischen Tänzen lieferte er in der Meistersingerhalle ein Bravourstück für mitreissende Dirigierlust und erntete prompt ausdauernden Beifall. Imponierend. Gaudenz dirigiert mit links, das ist ungewöhnlich und für die Musiker sicher gewöhnungsbedürftig. Doch er tut dies mit vollem, höchst anmutigen Körpereinsatz, als gelte es, Rachmaninows Klangfülle vorzuleben, oder besser: vorzutanzen. Raumgreifend sind seine Bewegungen, damit alle vom Primgeiger bis zum letzten Kontrabassisten unablässig ins Spiel gezogen werden, damit selbst kleinste Nuancierungen ausgespielt werden, damit kein Notenteilchen verloren geht. Es wirkt schon beeindruckend, wie Gaudenz mit kreisenden Armen das musikalische Geschehen zum Laufen bringt, wie er dem zweiten Satz groteskes Walzerleben einhaucht, wie er feine Pianoschattierungen herausarbeitet, sie mit detektivischem Spürsinn hervorlockt, damit der gewaltige Gesamteindruck des opulenten Kraftwerkes nicht eindimensional ausfällt. So lässt er die von ihm höchst inspierierten Philharmoniker zur Nachtzeit behende durch Manual de Fallas spanische Gärten tanzen, geheimnisvoll und sinnlich. Der gerade 27-jährigen lettischen Pianistin Lauma Skride bietet der iberische Gartenzauber nur begrenzten Virtuosenraum, so fügte sie Gaudenz fürsorglich und äusserst homogen in die impressionistischen Stimmungsbilder. Perfekt."
NÜRNBERGER ABENDZEITUNG, 23.11.2009



Temperamentvoller Dirigent

"Simon Gaudenz' temperamentvoller Stil, der differenzierend die kleinsten Nuancen herausarbeitet, überzeugte auch dieses Mal wieder das Publikum, das lange applaudierte."
RHEIN ZEITUNG, 13.10.2009



Aufbruchstimmung

"Beethovens Eroica geriet wie aus einem Guss. Mit einem Gespür für Leichtigkeit erzeugte Simon Gaudenz einen durchgehenden Spielfluss: immer, wenn eine Phrase ihrem Ende zuging, blühte die nächste wie eine Knospe auf. Sensationell durchsichtig waren nicht nur immer alle Instrumentengruppen stets durchhörbar, sondern auch die tonliche Abstimmung zwischen den jeweils solistischen Instrumentalisten. Das Orchester agierte bravourös statt mit titanischer Dramatik, voll frühlingshafter Aufbruchstimmung. Die grosse Liebe des Dirigenten zu Beethoven war allgegenwärtig spürbar."
TIROLER TAGESZEITUNG, 16.5.2009



Mahlers Kraft

"Kaum waren die letzten Töne von Gustav Mahlers erster Symphonie verklungen, prasselte frenetischer Beifall los - und bald schon erhoben sich die begeisterten Zuhörer von den Sitzen und spendeten stehend ihre Ovationen. - Schon der Beginn weckte entsprechende Erwartungen. Unnachgiebig fordernd, zielgerichtet und präzis dirigierte Collegium-Chef Simon Gaudenz. Das Orchester wirkte gleich in den ersten Takten entschlossen, gesammelt und passioniert. Hier wurde Mahlers von Natur- und Wanderstimmung durchpulste Musik in ihrer Pracht entfaltet. Die vier Sätze gewannen in Gaudenz' durchgestalteter Interpretation je ihr eigenes, werkgerechtes Gepräge - melodisch, dynamisch und emotional feinsinnig ausgelotet. Die abschliessenden, befreiend wirkenden kraftvollen Klänge können als Chiffren für das in der vergangenen Saison Geleistete und als positives Zeichen für die kommende gewertet werden."
BASELLANDSCHAFTLICHE ZEITUNG, 11.5.2009



Vital und differenziert

"Im Musiksaal des Basler Stadtcasinos trat er als Geadelter vor seine Zuhörer: Die Rede ist von Simon Gaudenz, dem jungen Leiter des Basler Collegium Musicum, der vor gut einem Monat in Berlin den Deutschen Dirigentenpreis 2009 gewann. Für jeden Preisträger ist diese Auszeichnung eine Nobilitierung, dank derer er von nun an zur kleinen Schar von Dirigenten gehört, denen die großen Orchester offen stehen, und zwar weltweit. Die Jury unter dem Vorsitz von Lothar Zagrosek rühmte in ihrer Begründung Gaudenz’ "musikalische Persönlichkeit", sein "großes körperliches Potenzial" und seine "kommunikative Kompetenz". Sah und hörte man nun Gaudenz Mozarts Pariser Sinfonie, die beiden Ouvertüren zur "Entführung aus dem Serail" und zu "Figaros Hochzeit" und die beiden Konzertarien "L’amerò, sarò costante" und "Bella mia fiamma, addio" dirigieren, wurde deutlich, dass die Jury die richtige Wahl getroffen hat. Es ist beeindruckend zu hören und zu sehen, wie Gaudenz’ mit präziser Zeichengebung (den Stab hält er in der linken Hand) die Musiker detailliert führt und dabei zugleich mit seinem von der Jury gerühmten großen körperlichen Potenzial ihr Spiel emphatisch auflädt und es doch nie aus der gedanklichen Kontrolle entlässt. Von Mozarts Musik hat Gaudenz klare Vorstellungen. Gaudenz’ Interpretation der Sinfonie ist von animierender Vehemenz und Entschlossenheit, dabei frei von jeglicher Forciertheit und sogar wunderbar kantabel im Mittelsatz. Gleiche Höreindrücke in den beiden Ouvertüren: Wiener- und Janitscharenmusik im Wechsel als fröhliche, fast übermütige Kontraste in der "Entführung", pulsierende Einstimmung auf das Singspiel, und im "Figaro" das Aufbegehren als unwiderstehliche Dynamik, die nichts aufhält. Gaudenz und sein Collegium machten das ganz vital und zugleich bewundernswert differenziert."
BADISCHE ZEITUNG, 18.3.2009



Siegreich nach furiosem Schlussspurt

"Mit welch spannungsgeladener Dramaturgie er die Geschichte der 'Scheherazade' erzählte und mit welcher Präzision er dem Orchester so sensible wie fokussierte Klänge zu entlocken wusste, war preisverdächtig."
BASLER ZEITUNG, 20.2.2009



The winner is... Simon Gaudenz - Deutscher Dirigentenpreis 2009

"Er erzählte eine spannende, reich differenzierte Klanggeschichte, liess sie funkeln und leuchten. Besonders im Leisen bestach seine Intensität, wenn es galt, den 'Reigen der Prinzessinnen' oder das 'Wiegenlied' sinnlich erlebbar zu machen. Er erfasste, nicht unwesentlich, den tänzerischen Gestus der Musik mit körperlichem Einsatz. Herrlich gelöst die Übergänge, furios der 'Höllentanz des Kastschei'. Und die russische Seele? Sie jubelte. Das Publikum nicht weniger."
DAS ORCHESTER, 4.2009



Junger Jupitersymphoniker - Deutscher Dirigentenpreis 2009

"...Simon Gaudenz, der den Taktstock links hielt, Igor Strawinskys Feuervogel-Suite mit geradezu dämonischer Bewegungsarmut aus der Stille heranschleichen liess, sich dann in tänzerische Grazie hineinsteigerte und die Einsätze manchmal knapp und konzentriert wie Blitze aus der Wolke feuerte. [...] Die Wahl fiel schliesslich auf Simon Gaudenz, verkündete Lothar Zagrosek, wegen seiner musikalischen Persönlichkeit, seines grossen körperlichen Potentials und seiner kommunikativen Begabung."
FRANKFURTER ALLGEMEINE, 9.2.2009



Ein hochbegabter Musiker - Deutscher Dirigentenpreis 2009

"Erst Simon Gaudenz, linkshändig den Stab führend, ging bei Igor Strawinskys Feuervogel-Suite wirklich auf das Orchester ein, fing an, den Klang zu strukturieren, erzeugte mit einfallsreicher Gestik, in der endlich auch Piano und Pianissimo deutlich wurden, einen tief gestaffelten Klangraum für Strawinskys Musik. Plötzlich tönte das Orchester farbig, vielschichtig, hatten die Gruppen musikalischen Bezug zueinander, wurde Glanz möglich. Man begann, aufeinander zu hören, weil Gaudenz selbst hinhörte und auf das Entstehende spontan einging, je freier er und damit seine Körpersprache wurden, was die prächtige Dvorak-Zugabe nach der Preisverleihung überzeugend bewies."
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG, 9.2.2009



Preis für den besten Haydn!

"Dirigent Simon Gaudenz leitete das Orchester mit Überzeugung in schönen, runden Bewegungen und gestikulierte dabei so suggestiv, als ob er die berühmten Haydn'schen Witze persönlich erzählte. Zum Glück hatte sein Podest eine Lehne, sonst wäre er wahrscheinlich in gemessenen Schritten heruntergetanzt. Das blieb nicht ohne Wirkung auf die Musiker, die mit Hingabe musizierten."
BASELLANDSCHAFTLICHE ZEITUNG, 29.1.2009