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Refreshing sound When two so gifted musicians as Simon Gaudenz and Marianna Shirinyan get together great art arises from their collaboration. Gaudenz had a wonderful ear for all the soloists lovely details in Beethoven's first concerto, and the performance became the diverting dialogue and the equality which was Beethoven's intention. Schumann's second symphony was also on the programme. There is much romantic wildness in three of the movements, restless themes, clear rhythms and violent tempi. But with Gaudenz' overview, understanding of details and insisting that the sections listen to each other and use each other had a refreshing effect. The second movement was a different experience, with stringency and fervour, but without exaggerated romantic pathos. Fyens Stiftstidende, 10.9.2011 Das Ungarische in der Musik Um diese Miniaturen herum hatte die Camerata ein Bartók-Divertimento und zwei stilistisch höchst unterschiedliche Stücke von Kurtágs Lehrer Leó Weiner gruppiert, die der 2009 mit dem Deutschen Dirigentenpreis ausgezeichnete Simon Gaudenz brillant leitete. DIE WELT, 25.6.2011 Trügerische Schönheit Die Kaiserslauterer und Saarbrücker Musiker sind hervorragend und sehr aufmerksam, wenn ein feinfühliger Dirigent wie Gaudenz, der seit 2004 Chefdirigent des Collegium Musicum Basel war und mittlerweile gelegentlich prominente Sinfonieorchester leitet, die Klangfarben-Regie führt. RHEINPFALZ, 14.6.2011 Der Bergführer geht auf dem Gipfel "Simon Gaudenz verabschiedet sich vom Orchester Collegium Musicum Basel, das dem Dirigenten enorme Fortschritte verdankt. Eigentlich will er lieber die Musik sprechen lassen. Aber dann richtet Simon Gaudenz doch ein paar Worte ans Publikum, Worte zum Abschied, zum Ende seiner Zeit in Basel. Dabei findet er ein sehr schönes Bild, um sein Selbstverständnis als Dirigent zu beschreiben. Er versteht sich nicht als Chef, sondern als Primus inter pares. Als Bergführer, der die schönen Blumen am Wegrand aufzeigt und gemeinsam mit dem Orchester den Gipfel erklimmt. Dieses Bild vom Dirigenten als Bergführer passt wunderbar auf Gaudenz’ Abschiedskonzert im Stadtcasino. Denn Bruckners Vierte ist ein sinfonischer Gipfel an Größe und Orchesterpracht, ein monumentales Massiv, das der Basler Dirigent in seinem letzten Konzert am Pult des Collegium Musicum Basel erklomm. Nach sieben Jahren verlässt Gaudenz, seit dem Gewinn des Deutschen Dirigentenpreises 2009 auf dem Sprung zu einer internationalen Karriere und europaweit ein vielgefragter Gastdirigent, das Basler Orchester, das er mit großem Enthusiasmus, klaren Klangvorstellungen und neuen Ideen enorm vorangebracht hat. Das Programm, mit dem sich Gaudenz von Basel verabschiedete, ist sehr symbolträchtig. Denn vor dem gewaltigen Gipfelsturm mit Bruckners vierter Sinfonie, der "Romantischen", standen ruhigere, leisere, der romantischen, zutiefst poetischen Stimmung gewidmete Werke für Chor und Orchester: Brahms "Schicksalslied" und Schumanns "Nachtlied", Werke von lyrischem Gehalt, Geistestiefe und atmosphärischem Klangzauber, der auch Momente der Stille, des nach innen Horchens erlaubt. Solche Musik liebt Simon Gaudenz, der so gar nicht den Pult-Star mit exaltierter Allüre herauskehrt, sondern sich in seinen fließenden, geschmeidigen Bewegungen und Taktstock-Zeichen als sympathisch uneitle, ganz in der Musik aufgehende Dirigentenpersönlichkeit zu erkennen gibt. Brahms" "Schicksalslied" auf ein Gedicht von Hölderlin hebt zart an, besingt die Welt der Götter, die auf die Menschen herabschauen, auf das rastlose Treiben der Menschen. Eindrücklich werden diese Welten, das Schwebende, Lichtvolle, Klare der Götterwelt und das Rastlose des leidenden, suchenden, fallenden Menschen, im Chor- und Orchesterklang dargestellt. Schumanns Hebbel-Vertonung "Nachtlied" wird zur wunderbar subtil ausgemalten atmosphärischen Beschwörung der Nachtstimmung, des nächtlichen Naturerlebnisses von Lichtern und Sternen, Dunkelheit und Erlösung. In schöner Balance von Chorstimmen und Orchesterfarben erklingt dieses Nachtlied. Gaudenz lässt dieser tiefpoetischen Musik Zeit zum Atmen, bringt sie behutsam zur Entfaltung. Das Collegium Musicum Basel und die Sängerinnen und Sänger der Kantorei St. Arbogast Muttenz, des Kammerchors des Gymnasiums Muttenz und des Kammerchors Notabene, folgen seinen Intentionen mit fein ausgehörtem, romantisch tönendem Chorgesang und Orchesterklang. Große Sinfonik, große Dimension, volles Orchestertutti mit kolossaler Klangentfesselung dann in Bruckners Vierter. In dieser "Romantischen" in der zweiten Fassung von 1878/80, imponiert Gaudenz mit großem Atem für die dynamische Wucht der Steigerungen und Aufschwünge und mit bewundernswertem Gespür für das Ausmalen romantischer Stimmungs- und Naturbilder. Er dirigiert diesen Bruckner erfreulich unpathetisch. Sehr differenziert in der Dynamik lenkt er den mächtigen Orchesterapparat durch die Höhen und Tiefen der vier Sätze. Großartig gespielt von der imponierend besetzten Bläserriege sind die prägnanten, signalhaften Hornklänge, die immer wieder Assoziationen an Waldromantik wecken, aber auch die erhabenen Bläserchoräle, die Rufe von Posaunen und Trompeten, die imitierten Vogelrufe. Die Präsenz und brillante Sicherheit der Bläser ist ebenso beeindruckend in dieser Bruckner-Interpretation wie das Großaufgebot an Streichern. So entfaltet sich im zweiten Satz mit seinen choralartigen Passagen ein warmer, opulenter, großbogiger, weit ausschwingender Brucknerklang. Die Größe des Dirigenten und das Leistungsvermögen und die Qualität seines bestens instruierten Orchesters zeigt sich auch darin, wie sie die Klangflächen gestalten, wie sie das Scherzo mit seinem vorantreibenden, jagenden Bewegungsimpuls angehen und mit welch grandioser Klangwirkung und Entfesselung aller orchestraler Kräfte die wuchtigen Steigerungen im Finalsatz aufgebaut werden bis zum triumphalen Jubel. Die Basler im vollbesetzten Stadtcasino verabschieden Simon Gaudenz, den sie nur schweren Herzens ziehen lassen, mit stehenden Ovationen." BADISCHE ZEITUNG, 23.5.2011 Finale mit Bruckners Vierter Symphonie "Mit Standing Ovations endete das letzte Konzert des Collegium Musicum Basel in dieser Saison. Der Jubel galt nicht nur der schönen Leistung der Musiker, sondern vor allem dem Chefdirigenten des Orchesters, Simon Gaudenz, der sich an diesem Abend vom Publikum und von den Musikern verabschiedete." BASELLANDSCHAFTLICHE ZEITUNG, 23.5.2011 Ein grosser Abend in der Stadthalle "Solche Konzertabende erlebt man selten. Auch in Heidelberg. Sie wirken nachhaltiger als sonst, zuerst durch ihre Programmauswahl, dann durch die Interpreten. Beides fügte sich beim jetzigen Konzert des Philharmonischen Orchesters in der Stadthalle zu einem großen musikalischen Ereignis vor ausverkauftem Haus. Dabei wurde keines der beliebten Dauerbrennerwerke gespielt. Im Gegenteil erklangen nur eigentlich unbekannte, zumindest nicht häufig live zu hörende Kompositionen, die beide innerhalb der letzten 80 Jahre entstanden: Sergei Rachmaninows dritte Sinfonie (a-moll) von 1936 und das zweite Violinkonzert mit dem Titel „In tempus praesens“ der tartarisch-russischen Komponistin Sofia Gubaidulina, die in diesem Jahr ihren 80. Geburtstag feiert. Die rüstige Dame, die bereits 1991 mit dem Heidelberger Künstlerinnenpreis ausgezeichnet worden war und nun extra zur Aufführung anreiste, hat ein außerordentlich kraftvolles, reich besetztes, etwa 35-minütiges Orchesterwerk geschrieben. Paul Sacher hatte es noch bei ihr bestellt, und Anne-Sophie Mutter sollte es mit den Berliner Philharmonikern und Simon Rattle 2007 uraufführen. Erst jetzt ist das Werk vertraglich nicht mehr an die Widmungsträgerin gebunden, und Gidon Kremer, dem das 1. Violinkonzert Gubaidulinas gewidmet ist, war nun der Erste, der das neue Werk ebenfalls einstudieren konnte: Premiere seiner Interpretation war nun in Heidelberg! Die Komponistin zeigte sich schon nach der Generalprobe am Vormittag überglücklich, zwei so bedeutende Interpreten für ihr Werk gefunden zu haben. Bei der abendlichen Aufführung zog ihr Werk alle in Bann. Ohne Tutti-Violinen kommt es aus, dafür aber braucht es mindestens 15 Bratschen, zwölf Celli und neun Kontrabässe, dazu dreifache Holzbläser, dreifache Trompeten und Hörner, vierfache Posaunen plus Wagner-Tuben und sechs Schlagzeuger, obendrein Klavier, Cembalo und Celesta: ein ziemlicher Aufwand, den man im Stück aber nur selten als solchen wahrnimmt. Das Werk verbindet verschiedene, nicht näher bezeichnete, aber recht unterschiedliche Abschnitte pausenlos miteinander. Das vom Solisten vorweg intonierte Ton- und Motivmaterial leuchtete dabei immer wieder als verbindender roter Faden durch die differenzierte Komposition. Die Sologeige brilliert allerdings kaum über den wogenden, atmenden, keuchenden oder schreienden Klangmassen. Gidon Kremer gab dem Part eine atemraubende Intensität in unterschiedlichsten Farben. Keine Note schien hier leichtherzig gespielt. Der Kontakt zum Orchester war in jeder Sekunde kontrolliert, und die Verbindung zu einzelnen Solisten im Klangkörper ergab sich organisch. Der aus Basel kommende Gastdirigent Simon Gaudenz hielt das Werk, das alle Beteiligten bis an die Grenzen fordert, hervorragend zusammen und gestaltete es als Ausdruck einer zutiefst verletzten Seele. Die Aufführung war sensationell spannend und mitreißend, in ihrer Intimität (Solokadenz) genauso berührend wie erschütternd, etwa im bis zum vierfachen Forte gesteigerten unheilvollen Marsch, von dem auch die Komponistin nicht verraten wollte, wo genau er hingeht. Ins Glück führt er jedenfalls nicht. Das Heidelberger Publikum feierte das Werk und alle Ausführenden, den Solisten Gidon Kremer und die Komponistin Sofia Gubaidulina mit minutenlangem Beifall. Ein großer Augenblick. Nach der Pause gab es mit Rachmaninows letzter Sinfonie ein Werk, das zwischen Tschaikowsky, Prokofjew und Schostakowitsch eine nicht genau definierte Stellung einnimmt, aber etwa im Seitenthema des ersten Satzes, das die Geigen auf der tiefen G-Saite spielen, unverkennbar Rachmaninow zeigt. Herrliche Soloeinlagen gab es im langsamen Satz von Horn, Solovioline, Klarinette, Bassklarinette oder Englischhorn. Die Philharmoniker unter Simon Gaudenz spielten in Bestform, hoch motiviert und klanglich wunderbar homogen, transparent und mit Attacke, wo es gefordert war." RHEIN-NECKAR-ZEITUNG, 18.2.2011 Bravo-Rufe "Die Stuttgarter Philharmoniker wurden bei ihrem Haller Konzert von Gastirigent Simon Gaudenz mit sehr viel Temperament, aber auch mit Genauigkeit geleitet. Der Linkshänder steuerte das malerische An- und Abschwellen der romantischen Melodien mit Einfühlungsvermögen, er drückte Betonungen und Zurücknahmen der einzelnen Stimmen deutlich aus, geriet mehrfach fast ins Tanzen, wippte mit den Füssen, ging ganz in der Musik auf." HALLER TAGBLATT, 17.9.2010 Beifallsstürme - Mit Leidenschaft gespielt "Der Eröffnungsabend des diesjährigen Musikfestivals 'Euorclassic' in der gut besuchten Pirmasenser Festhalle begann mit Joseph Haydns Sinfonie Nr. 8, G-Dur, 'Le soir', dem Festivalmotto entsprechend, also klassisch. Aber gleichsam mit neuem Leben erfüllt: Straffe Tempi, ein Orchesterklang von plastischer Elastizität, durchhörbar bis in kleinste Details, zahlreiche blitzsaubere Soloeinlagen, sogar aus der Ecke der Kontrabässe (!), und vielfache dynamische Abstufungen liessen keinen Augenblick nachlassender Aufmerksamkeit aufkommen. Da hätte es des musikmalerischen Gewittersturms gar nicht mehr bedurft, um den ersten begeisterten Beifall des Abends auszulösen. Ludwig van Beethovens 8. Sinfonie, F-Dur, bildete den Abschluss des gedruckten Programms. Auch hier galt, was eingangs schon zur Wiedergabe der Haydn-Sinfonie bemerkt wurde. Zügig, unsentimental, glasklar im flotten Wechsel kleiner Orchestergruppen zogen die gewohnten Klangbilder mit ihren immer wieder faszinierenden thematischen Verwandlungen vorbei. Der Saal lauschte gebannt, bevor er in einen Beifallssturm ausbrach, den das Orchester schliesslich mit dem Finalsatz aus Haydns Sinfonie D-Dur 'Die Uhr' auf eine Art und Weise belohnte, die seine fabelhafte Musizierfreude noch einmal dokumentierte und den Abend noch lange in den Ohren seiner Besucher nachklingen liess. Um solches zu erreichen, bedarf es aber nicht nur so vieler freudig bereitwilliger junger Instrumentalsolisten, es muss auch jemand gefunden werden, der all diese Individualisten zu einem einheitlichen Klangkörper zusammenführt, deren Respekt erwirbt und aufmerksamste Umsetzung seiner musikalischen Vorstellungen erreicht. Simon Gaudenz, 36-jähriger schweizerischer, international bereits vielfach ausgezeichneter Dirigent - mit in einem Kurzinterview vor dem amüsierten Publikum bewiesenen charmanten Humor - hatte sich dieser besonderen Herausforderung bereits zum zweiten Mal gestellt und ihr erfolgreich zu entsprechen vermocht. Seine temperamentvolle, die Werkstrukturen klar heraushebenden Körper-, Arm- und Handbewegungen, deutlich erahnbar aber auch - er sprach es selbst an - seine Mimik, die Botschaft seiner Blicke, nahm die jungen Musiker gefangen, ein Zwang dem sie sich mit Leidenschaft hingaben." RHEINPFALZ, 15.9.2010 Ein absoluter Höhepunkt des Euroclassic Festivals "Beethovens Sinfonie Nr. 8, ein vergleichsweise wenig spektakuläres Werk, hatte Gaudenz gewählt, weil sie sich im Rahmen der Pirmasenser Festhalle gut aufführen lässt. Das Euroclassic-Festival-Orchester allerdings machte auch dieses Werk zu einem mitreissenden Musikerlebnis. Der vielbeschworene Enthusiasmus junger Künstler wurde nämlich an diesem Abend auch in der Praxis spürbar. Dies begann schon mit dem engagierten Dirigat von Simon Gaudenz, dessen Zeichengebung eine enorme Bandbreite aufweist, von der ganz grossen Geste bis zu spielerischen kleinen Handbewegungen und sogar kurzzeitigem Stillstand. So spielte das Orchester, in dem nun auch ARD-Preisträger Julian Steckel Platz genommen hatte, die Vivace-Sätze in atemberaumbendem Tempo, gleichzeitig aber auch äusserst präzise, führte die die mächtigen sinfonischen Abschnitte mit Verve aus, setzte die Akzente mit aller Schärfe und ging bei manchem Sforzando-Schlag bis an die Grenzen des ästhetisch Vertretbaren. Der Applaus in der nahezu vollbesetzten Festhalle hatte schon vor der Pause lange angehalten, zum Schluss wollte er gar nicht mehr enden. Als Zugabe folgte noch einmal ein duftig leichter Haydn." PZ, 14.9.2010 Kontrolliert sürmisch "Kräftig und fulminant sein Beginn mit Rolf Liebermanns immer noch umwerfendem 'Furioso' für grosses Orchester, mit dem er an den hundertsten Geburtstag des bedeutenden Schweizer Komponisten erinnerte. Exzellent, wie Gaudenz die Affinität Liebermanns zum Jazz herausarbeitete und auch im ruhigen Mittelteil die Anklänge an die Jazz-Harmonik sichtlich genoss. Farbenprächtig und gediegen nach der Pause die Ballettmusik 'La Péri' von Paul Dukas. Béla Bartóks 'Tanzsuite' erklang zum Schluss mit einer die Hörer unmittelbar ansprechenden, plastisch durchgeformten Gestik - und musikalisch inspiriert dirigiert." NEUE ZÜRCHER ZEITUNG, 3.9.2010 Brahms et Mahler, un grand moment "Simon Gaudenz, le chef qui monte, situe cette symphonie dans l'évolution de la musique de l'époque. Cette conception s'écoute avec le plus vif plaisir. Simon Gaudenz a d'excellentes idées, suivies à la lettre par les musiciens du Collegium Musicum de Bâle. Afin de maintenir sans défaillance une vision architecturale immense, la justesse de chaque détail restitue un aspect important de l'oeuvre." L'IMPARTIAL, 22.3.2010 Nuanciertes Zusammenspiel "Simon Gaudenz erwies sich als feinfühliger und emotionaler Dirigent, der das Orchester zu feuriger Leidenschaft anfachte." WAZ GELSENKIRCHEN/RECKLINGHAUSEN, 11.3.2010 Mit der Linken, aber nicht mit links "Er dirigiert mit der Linken, aber keineswegs mit links. Und trotz ausholender, schwingender Gestik gibt Simon Gaudenz mit der Rechten jeden Einsatz höchst präzise. Vor einem Jahr gewann er mit dem Deutschen Dirigentenpreis die höchstdortierte Auszeichnung seines Metiers. Im siebten Sinfoniekonzert der Neuen Philharmonie Westfalen konnte der im Ruhrfestspielhaus mit herzlichem Beifall gefeierte 35-jährige Schweizer beweisen, womit er hervorsticht. Mendelssohns vierte Sinfonie, die 'Italienische', profitiert davon. Schon im federnden Allegro blühten die Philharmoniker zu verfeinerter Spielkultur auf. Wunderbar transparent erklingt Mendelssohns Reminiszenz an Heiterkeit und Grazie Italiens. Nichts wirkt verschwommen, nichts verhuscht." RECKLINGHÄUSENER ZEITUNG, 9.3.2010 Funkenflug - Festspielhaus Salzburg "Wie ein rein 'klassisches' Programm elektrisieren kann! Das zeigte Nordwestdeutsche Philharmonie Herford und präsentierte sich diesmal als deutlich verjüngter Klangkörper unter der Leitung von Simon Gaudenz. Da stoben schon eingangs die Funken aus Serge Prokofjews Symphonie classique. Wie amüsant verfremdet wird da Hayden’sches Material, wie gezielt ließ Gaudenz die überraschenden Wendungen aufblitzen, wie transparent Larghetto auffächern. Selbst der kurzen Gavotte verlieh Gaudenz durchaus eigenständige Akzente und begeisterte mit dem quirlig servierten Finale nach bereits kaum 15 Minuten. 'Klassik' war endlich auch wieder einmal die Orchesteraufstellung: erste Violinen links, dahinter Celli und Kontrabässe; zweite Geigen und Bratschen zur Rechten des Dirigenten. Mit Ludwig van Beethovens Siebter, ebenfalls in A-Dur, gelang der Nordwestdeutsche Philharmonie Herford ein weiterer 'Kantersieg': Man folgte den Metronomangaben, bewusst pulsierend schon von der Einleitung her. Und trotz der Einhaltung aller vorgeschriebenen Wiederholungen wurde diese Wiedergabe zu einer der hierorts kürzesten - und kurzweiligsten: So wurde dem fast nahtlos in einem Sog angefügten Allegretto jedweder Anflug von Traurigkeit ausgetrieben. Die beiden letzten Sätze gerieten überhaupt zu einem mitreißenden Gipfelsturm." DREHPUNKT KULTUR SALZBURG, 8.3.2010 Fresh and playful "In Britten's Serenade for Tenor, Horn and Strings the conductor Simon Gaudenz united the soloists and orchestra and their performance of the work gripped my soul. The eagerly applauding audience shouted bravo. Simon Gaudenz succeeded in giving Haydn's Symphony no. 8 the tempo and freshness which is characteristic for Haydn's early symphonies. The orchestra's performance was playful, transparent and enchanting. The evening ended with Dvorak: Symphony no. 8 which clearly portrays the composer's influence by folk music. Gaudenz let his imagination go and artistic freedom both regarding dynamics and lines in the music was recurrent throughout the whole symphony." VÄSTERBOTTENS KURIREN, 21.1.2010 Schöne Ausbrüche "Das Potenzial des gebürtigen Baslers ist enorm. Wie bei der abschließend gespielten Sinfonie Nr. 5 d-moll op. 107 von Mendelssohn, die wegen ihres Schlusssatzes „Reformationssinfonie“ genannt wird, zu hören war, weiß der auch als Klarinettist bekannte Musiker durch ausgewogene Bewegungen die Spannung bis zum gedanklichen Höhepunkt zu steigern. Das besänftigt nicht, das wühlt auf. Vor allem, wenn, wie im Schlusssatz, der Klang, gerade erst in grandioses Fortissimo ausufert, in Sekundenbruchteilen wie ein Kartenhaus zusammenbricht, um wiederum sorgfältig aufgebaut zu werden. Die Brillanz des Klanges, die Gaudenz bei Mendelssohn der Nordwestdeutschen Philharmonie entlockte, und die Wucht, mit der er von den Herfordern musikalische Ausbrüche gestalten ließ, erinnerten an Karajan. Aber Gaudenz poliert nicht nur Oberflächen. Er zieht den musikalischen Gebäuden auch stabile Streben ein und füllt sie sinnvoll aus. Der trockene Witz, den das Allegro in Prokofjews „Symphonie classique“ kennzeichnete, das stoisch pulsierende Fagott-Staccato, mit der die Weiterführung überlagert war, das war einfach Klasse. Und zum Schluss gab es ein gepfeffertes Finale, Musik wie am Schnürchen aufgezogen. Gaudenz verfügt über Kompetenz und weiß sie zu vermitteln. Er hat Charme und Ausstrahlung. Bestimmt wird er ein ganz Großer." NORDWEST ZEITUNG, 10.12.2009 Die NWD lief im Freitagskonzert unter Simon Gaudenz zur Höchstform auf "Vergleiche sind mitunter gefährlich, doch die Begeisterung, mit der der Dirigent Simon Gaudenz im Freitagskonzert der Nordwestdeutschen Philharmonie vom Publikum aufgenommen wurde, erinnerte an alte Zeiten. Mit ihm präsentierte sich das Orchester in neuer Sitzordnung und in Hochform. Simon Gaudenz kostete alle Kontraste aus, das machte den Reiz vollkommen. Das Orchester spielte mit der Dynamik, hier ein kleiner Schweller, dort ein Fortissimo und subito Piano, einmal kar und direkt, einmal spärisch verklärt, und doch ohne auch nur einen Moment lang das Ganze aus den Augen zu verlieren. Diese Kombination aus Detailiertheit und Gänze, aus barocker Feierlichkeit und romantische Ausbrüchen, machte das Werk lebendig. Der Applaus war enthusiastisch, und das Orchester machte, was es schon lange nicht mehr getan hatte: es blieb sitzen und applaudierte seinem Dirigenten. Wie in alten Zeiten." NEUE WESTFÄLISCHE, 7.12.2009 Konzert wie ein Weihnachtspräsent - Viele Bravo-Rufe bei NWD-Konzert "Ein erstklassiger Dirigent und ein ebensolcher Solist, ein brillant aufgelegtes Orchester, dazu ein attraktives Programm - mit ihrem letzten Herforder Konzert vor Weihnachten beschenkte die Nordwestdeutsche Philharmonie ihr Publikum. Die Zuhörer dankten mit reichlich Applaus, rhythmischem Klatschen und vereinzelten Bravo-Rufen. Simon Gaudenz, in diesem Frühjahr Gewinner des Deutschen Dirigentenpreises, der höchstdotierten Auszeichnung für Dirigenten in Europa, erwies sich als souveräner Leiter. In den beiden Sinfonien von Prokofjew und Mendelssohn bestach er als ausgezeichneter Orchesterleiter. Wie aus dem Nichts erwuchs unter den Händen des Dirigenten der Kopfsatz der Reformationssinfonie, vom Orchester klangstark umgesetzt, mit kluger Phrasierung, dynamisch bewegt und mit wohldosierten Höhepunkten. Keine von Weihrauch umnebelte "Kirchenmusik", sondern ein spektakuläres und brillant musiziertes sinfonisches Final-Feuerwerk. Grosse Klasse!" HERFORDER ZEITUNG, 7.12.2009 Un grand moment musical "Les 110 musiciens du Philharmonique, dirigés magistralement par Simon Gaudenz, un des plus talentueux jeunes chefs d'orchestre actuels, se sont produits à Munchhausen lors d'un concert exceptionnel." DERNIERES NOUVELLES D'ALSACE, 29.11.2009 Ein Meister seines Fachs "Am Pult stand der Basler Simon Gaudenz, wahrlich ein Meister seines Fachs, ein akkurat den Stab führender Moderator, dem das Orchester mit rhythmisch vibrierendem Spiel folgte." NÜRNBERGER ZEITUNG, 23.11.2009 Dirigentenhoffnung aus der Schweiz: Simon Gaudenz leitete die Nürnberger Philharmoniker "Der Basler Gastdirigent Simon Gaudenz - erst in diesem Jahr mit dem Deutschen Dirigentenpreis ausgezeichnet - behielt nicht nur glasklar die Übersicht in den impressionistisch flirrenden , motivisch vielfältig aufblühenden "Danzas fantasticas" und "Noches en los Jardines de Espanas". Er zauberte auch in den einzelnen Instrumentengruppen. Die Holzbläser konnte man lange nicht mehr so sprechend hören, so zugewandt und das mit solch weicher, blumiger Note. Die Streicher: gross besetzt - und dabei von angemessener Schlankheit und ausgewogener Eleganz. Oder die Perkussion: Kein Glockenschlag bauscht sich da auf, um den Raum zu weit zu besetzen. Weit angelegte Spannungsbögen entdeckt der vielfältig ausgebildete Leiter des Collegium Musicum Basel und international gefragte Gastdirigent auch dort noch in der Tiefe, wo viele, einzelne Motive eigentlich munter in die Breite spriessen. Quirlige Lebendigkeit statt starrer Regiearbeit vom Pult: das Ergebnis wirkt, als wüchsen dem Orchester förmlich Flügel. Da nehmen die weichen, tänzerischen Schwünge fantastisch an Fahrt auf, ohne die magisch flimmernde, orientalisch angehauchte, seltsam zeitlose Atmosphäre zu vergessen. Nach den beiden vom Meistersingerhallen-Publikum begeistert aufgenommenen spanischen Werken luden Rachmaninows abgründige, vermächtnishafte "Symphonische Tänze" zum Schwelgen ein. Die heillose Ambiguität zwischen scheinbar salonhafter Architektur und einer abgezirkelten, durchdringenden, gnadenlos zornigen Expressivität kam dem schwungvoll agierenden, hochgewachsenen Schweizer am Pult gerade recht. Nach diesem herausragenden Abend bleibt nur zu wünschen, dass man den kommenden Dirigentenstar in Nürnberg bald wieder hören kann." NÜRNBERGER NACHRICHTEN, 23.11.2009 Philharmoniker glänzten unter Simon Gaudenz - Voller mitreissender Dirigierlust "Seit Anfang des Jahres gehört er als Gewinner des Deutschen Dirigentenpreises zu den Besten in Europa. Jetzt zeigte der Schweizer Simon Gaudenz mit den Nürnberger Philharmonikern, warum das so ist. Mit Rachmaninows selten gespielten Symphonischen Tänzen lieferte er in der Meistersingerhalle ein Bravourstück für mitreissende Dirigierlust und erntete prompt ausdauernden Beifall. Imponierend. Gaudenz dirigiert mit links, das ist ungewöhnlich und für die Musiker sicher gewöhnungsbedürftig. Doch er tut dies mit vollem, höchst anmutigen Körpereinsatz, als gelte es, Rachmaninows Klangfülle vorzuleben, oder besser: vorzutanzen. Raumgreifend sind seine Bewegungen, damit alle vom Primgeiger bis zum letzten Kontrabassisten unablässig ins Spiel gezogen werden, damit selbst kleinste Nuancierungen ausgespielt werden, damit kein Notenteilchen verloren geht. Es wirkt schon beeindruckend, wie Gaudenz mit kreisenden Armen das musikalische Geschehen zum Laufen bringt, wie er dem zweiten Satz groteskes Walzerleben einhaucht, wie er feine Pianoschattierungen herausarbeitet, sie mit detektivischem Spürsinn hervorlockt, damit der gewaltige Gesamteindruck des opulenten Kraftwerkes nicht eindimensional ausfällt. So lässt er die von ihm höchst inspierierten Philharmoniker zur Nachtzeit behende durch Manual de Fallas spanische Gärten tanzen, geheimnisvoll und sinnlich. Der gerade 27-jährigen lettischen Pianistin Lauma Skride bietet der iberische Gartenzauber nur begrenzten Virtuosenraum, so fügte sie Gaudenz fürsorglich und äusserst homogen in die impressionistischen Stimmungsbilder. Perfekt." NÜRNBERGER ABENDZEITUNG, 23.11.2009 Temperamentvoller Dirigent "Simon Gaudenz' temperamentvoller Stil, der differenzierend die kleinsten Nuancen herausarbeitet, überzeugte auch dieses Mal wieder das Publikum, das lange applaudierte." RHEIN ZEITUNG, 13.10.2009 Aufbruchstimmung "Beethovens Eroica geriet wie aus einem Guss. Mit einem Gespür für Leichtigkeit erzeugte Simon Gaudenz einen durchgehenden Spielfluss: immer, wenn eine Phrase ihrem Ende zuging, blühte die nächste wie eine Knospe auf. Sensationell durchsichtig waren nicht nur immer alle Instrumentengruppen stets durchhörbar, sondern auch die tonliche Abstimmung zwischen den jeweils solistischen Instrumentalisten. Das Orchester agierte bravourös statt mit titanischer Dramatik, voll frühlingshafter Aufbruchstimmung. Die grosse Liebe des Dirigenten zu Beethoven war allgegenwärtig spürbar." TIROLER TAGESZEITUNG, 16.5.2009 Mahlers Kraft "Kaum waren die letzten Töne von Gustav Mahlers erster Symphonie verklungen, prasselte frenetischer Beifall los - und bald schon erhoben sich die begeisterten Zuhörer von den Sitzen und spendeten stehend ihre Ovationen. - Schon der Beginn weckte entsprechende Erwartungen. Unnachgiebig fordernd, zielgerichtet und präzis dirigierte Collegium-Chef Simon Gaudenz. Das Orchester wirkte gleich in den ersten Takten entschlossen, gesammelt und passioniert. Hier wurde Mahlers von Natur- und Wanderstimmung durchpulste Musik in ihrer Pracht entfaltet. Die vier Sätze gewannen in Gaudenz' durchgestalteter Interpretation je ihr eigenes, werkgerechtes Gepräge - melodisch, dynamisch und emotional feinsinnig ausgelotet. Die abschliessenden, befreiend wirkenden kraftvollen Klänge können als Chiffren für das in der vergangenen Saison Geleistete und als positives Zeichen für die kommende gewertet werden." BASELLANDSCHAFTLICHE ZEITUNG, 11.5.2009 Vital und differenziert "Im Musiksaal des Basler Stadtcasinos trat er als Geadelter vor seine Zuhörer: Die Rede ist von Simon Gaudenz, dem jungen Leiter des Basler Collegium Musicum, der vor gut einem Monat in Berlin den Deutschen Dirigentenpreis 2009 gewann. Für jeden Preisträger ist diese Auszeichnung eine Nobilitierung, dank derer er von nun an zur kleinen Schar von Dirigenten gehört, denen die großen Orchester offen stehen, und zwar weltweit. Die Jury unter dem Vorsitz von Lothar Zagrosek rühmte in ihrer Begründung Gaudenz’ "musikalische Persönlichkeit", sein "großes körperliches Potenzial" und seine "kommunikative Kompetenz". Sah und hörte man nun Gaudenz Mozarts Pariser Sinfonie, die beiden Ouvertüren zur "Entführung aus dem Serail" und zu "Figaros Hochzeit" und die beiden Konzertarien "L’amerò, sarò costante" und "Bella mia fiamma, addio" dirigieren, wurde deutlich, dass die Jury die richtige Wahl getroffen hat. Es ist beeindruckend zu hören und zu sehen, wie Gaudenz’ mit präziser Zeichengebung (den Stab hält er in der linken Hand) die Musiker detailliert führt und dabei zugleich mit seinem von der Jury gerühmten großen körperlichen Potenzial ihr Spiel emphatisch auflädt und es doch nie aus der gedanklichen Kontrolle entlässt. Von Mozarts Musik hat Gaudenz klare Vorstellungen. Gaudenz’ Interpretation der Sinfonie ist von animierender Vehemenz und Entschlossenheit, dabei frei von jeglicher Forciertheit und sogar wunderbar kantabel im Mittelsatz. Gleiche Höreindrücke in den beiden Ouvertüren: Wiener- und Janitscharenmusik im Wechsel als fröhliche, fast übermütige Kontraste in der "Entführung", pulsierende Einstimmung auf das Singspiel, und im "Figaro" das Aufbegehren als unwiderstehliche Dynamik, die nichts aufhält. Gaudenz und sein Collegium machten das ganz vital und zugleich bewundernswert differenziert." BADISCHE ZEITUNG, 18.3.2009 Siegreich nach furiosem Schlussspurt "Mit welch spannungsgeladener Dramaturgie er die Geschichte der 'Scheherazade' erzählte und mit welcher Präzision er dem Orchester so sensible wie fokussierte Klänge zu entlocken wusste, war preisverdächtig." BASLER ZEITUNG, 20.2.2009 The winner is... Simon Gaudenz - Deutscher Dirigentenpreis 2009 "Er erzählte eine spannende, reich differenzierte Klanggeschichte, liess sie funkeln und leuchten. Besonders im Leisen bestach seine Intensität, wenn es galt, den 'Reigen der Prinzessinnen' oder das 'Wiegenlied' sinnlich erlebbar zu machen. Er erfasste, nicht unwesentlich, den tänzerischen Gestus der Musik mit körperlichem Einsatz. Herrlich gelöst die Übergänge, furios der 'Höllentanz des Kastschei'. Und die russische Seele? Sie jubelte. Das Publikum nicht weniger." DAS ORCHESTER, 4.2009 Junger Jupitersymphoniker - Deutscher Dirigentenpreis 2009 "...Simon Gaudenz, der den Taktstock links hielt, Igor Strawinskys Feuervogel-Suite mit geradezu dämonischer Bewegungsarmut aus der Stille heranschleichen liess, sich dann in tänzerische Grazie hineinsteigerte und die Einsätze manchmal knapp und konzentriert wie Blitze aus der Wolke feuerte. [...] Die Wahl fiel schliesslich auf Simon Gaudenz, verkündete Lothar Zagrosek, wegen seiner musikalischen Persönlichkeit, seines grossen körperlichen Potentials und seiner kommunikativen Begabung." FRANKFURTER ALLGEMEINE, 9.2.2009 Ein hochbegabter Musiker - Deutscher Dirigentenpreis 2009 "Erst Simon Gaudenz, linkshändig den Stab führend, ging bei Igor Strawinskys Feuervogel-Suite wirklich auf das Orchester ein, fing an, den Klang zu strukturieren, erzeugte mit einfallsreicher Gestik, in der endlich auch Piano und Pianissimo deutlich wurden, einen tief gestaffelten Klangraum für Strawinskys Musik. Plötzlich tönte das Orchester farbig, vielschichtig, hatten die Gruppen musikalischen Bezug zueinander, wurde Glanz möglich. Man begann, aufeinander zu hören, weil Gaudenz selbst hinhörte und auf das Entstehende spontan einging, je freier er und damit seine Körpersprache wurden, was die prächtige Dvorak-Zugabe nach der Preisverleihung überzeugend bewies." SÜDDEUTSCHE ZEITUNG, 9.2.2009 Preis für den besten Haydn! "Dirigent Simon Gaudenz leitete das Orchester mit Überzeugung in schönen, runden Bewegungen und gestikulierte dabei so suggestiv, als ob er die berühmten Haydn'schen Witze persönlich erzählte. Zum Glück hatte sein Podest eine Lehne, sonst wäre er wahrscheinlich in gemessenen Schritten heruntergetanzt. Das blieb nicht ohne Wirkung auf die Musiker, die mit Hingabe musizierten." BASELLANDSCHAFTLICHE ZEITUNG, 29.1.2009 |