Widerstand und Freiheit

Saisonauftakt in Jena

Neue Saison - neue Website

Mozart-Sinfonie in dritter Dimension

"Beim Schleswig-Holstein Musikfestival machte es am Sonntagabend "Zoom". Jedenfalls spielte das Festival Orchester in der Thormannhalle in Rendsburg unter dem Motto "Zoom" gleich zweimal hintereinander ein- und dasselbe Stück von Mozart. Warum nur?
Ein Orchester bunt verteilt, mitten im Publikum. Das ist "Zoom" und das ist ungewöhnlich und eine neue Erfahrung für den Schweizer Dirigent en Simon Gaudenz und Mozarts g-Moll Sinfonie Nr. 40, die ja auch gern mal in einer Telefonwarteschleife ertönt."
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NDR.de, 17.07.2017

 
"Dr. Albrecht Schröter, Oberbürgermeister der Stadt Jena, Jonas Zipf, Werkleiter des städtischen Eigenbetriebes JenaKultur, sowie Daniel Kernchen, Intendant der Jenaer Philharmonie gewährten anlässlich der heutigen Pressekonferenz am Sitz des langjährigen Sponsoren Stadtwerke Energie Jena-Pößneck einen Rückblick auf die Konzertsaison 2016-2017 sowie einen Ausblick auf die kommende Spielzeit. Vorgestellt wurden der designierte Generalmusikdirektor Simon Gaudenz sowie die amtierende Intendantin der Spielzeit 2017-2018 Dr. Juliane Wandel."
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Auch Jena TV berichtete. Hier den Beitrag sehen!

Das Saisonprogramm 2017-18 ist da!


Weitere Infos:
Jenaer Philharmonie
JenaKultur

Simon Gaudenz wird ab der Spielzeit 2018/2019 neuer Generalmusikdirektor der Jenaer Philharmonie. Das Jenaer Orchester wählte den Schweizer mit großer Mehrheit, wobei Gaudenz sich gegen weit über 100 Mitbewerber durchsetzte. Aus der großen Bewerberzahl waren zehn ausgewählt worden, die sich im Rahmen eines Konzertes der nun zu Ende gehenden Spielzeit dem Orchester wie dem Publikum vorstellten. Simon Gaudenz überzeugte die Jenaer Musiker mit seinen fachlichen Qualitäten, seinen musikalischen Vorstellungen und Ideen sowie seiner Ausstrahlung als Mensch und Künstler. Bereits in der kommenden Spielzeit 2017-2018 wird er in sechs Konzerten am Jenaer Pult zu erleben sein, zum ersten Mal anlässlich des Saisoneröffnungskonzertes am 4. Oktober 2017.

Simon Gaudenz machte sich in den letzten Jahren besonders als Interpret des klassischen Repertoires einen Namen. Eine frische, unverbrauchte Herangehensweise vor dem Hintergrund der historisch informierten Aufführungspraxis charakterisieren seine Einspielungen und Konzerte. Mit dieser Auffassung prägt und gestaltet er seit fünf Jahren das musikalische Profil der Hamburger Camerata. Doch steht Gaudenz auch für das Erkunden und Interpretieren zeitgenössischer Musikwerke.


Seit dem Gewinn zweier bedeutender Wettbewerbe, darunter der europaweit höchstdotierte Deutsche Dirigentenpreis, dirigiert er als international gefragter Gastdirigent zahlreiche renommierte Klangkörper. Von 2004 bis 2011 wirkte er als Künstlerischer Leiter und Chefdirigent das Collegium Musicum Basel, zuvor war er als Gründungsmitglied vier Jahre Künstlerischer Leiter der camerata variabile basel. Während seiner Zeit als Erster Gastdirigent des Odense Symphony Orchestra realisierte er Einspielungen mit Werken von Mozart und Schumann.

Simon Gaudenz freut sich sehr auf seine neue Aufgabe in Jena. „Ich habe das Orchester als sehr engagiert und offen erlebt. Ich komme mit Ideen, die ich gern mit dem Orchester gemeinsam weiterentwickeln möchte“ so Gaudenz. Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter, der die Auswahlkommission führte, äußert sich ebenso erfreut. „Es gab viele sehr gute Bewerber aus Europa und den USA, was den internationalen Ruf unseres Orchesters unterstreicht. Am Ende fiel die Entscheidung einhellig. Das ist eine sehr gute Basis, für die weitere Entwicklung unserer Philharmonie zum Exzellenzorchester.“

 

 

"Simon Gaudenz und den Jenaer Philharmonikern gelang es ganz ausgezeichnet Ferrucio Busonis „Turandot“-Suite, op.41 sehr transparent musizieren. Gaudenz verstand es neben dem Einsatz seiner sehr präzisen Schlagtechnik, das Orchester aufrauschen zu lassen oder zu dämpfen. Jedes Detail wurde fein ausmusiziert. Selbst die beiden Harfen waren gut vernehmbar. Neben dem vorzüglich weichen Streicherklang, den Holzbläsern und Hörnern, gebührt vor allem den Blechbläsern und selbstverständlich den Schlagwerkern großer Respekt.

Vor allem jedoch Simon Gaudenz, der es vermochte, drei unbekannten Stücken zu vollem Erfolg zu verhelfen. Das Publikum dankte mit stürmischem, lang anhaltendem Applaus."
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Thüringer Landeszeitung, 30.03.2017


Diese Woche springt Simon Gaudenz kurzfristig für Marc Soustrot beim Trondheim Symphony Orchestra ein und übernimmt das großartige Programm unverändert:

23. März 2017, 19.30 Uhr
Trondheim, Olavshallen


Tomasi - Fanfares liturgiques
Gounod - Petite Symphonie
Schönberg - Verklärte Nacht
Ravel - Bolero

Trondheim Symphony Orchestra
Simon Gaudenz, Dirigent