WDR Sinfonieorchester: Vögel, Gifte, Düfte


Die zwei großen Ballette von Igor Strawinsky an einem Abend: Feuervogel trifft Frühlingsopfer. Das WDR Sinfonierochester Köln hat sie im Rahmen des Education-Projekts "Plan M" gespielt.

Stargast bei "Plan M" war natürlich Martin Grubinger, der mit dem Schlagzeuger des WDR Sinfonieorchesters Köln, Johannes Wippermann, zusammenspielte. Mit "Spices, Perfumes, Toxins" von Avner Dorman, einem jungen Komponisten aus Israel, würzt er das Strawinsky-Programm mit einer unbekannteren Note. Dorman komponiert nicht avantgardistisch, sondern orientiert sich eher am amerikanischen Musikstil und bleibt im tonalen Rahmen. In Amerika, beim Komponisten John Corigliano, hat er auch sein Kompositionsstudium mit Promotion abgeschlossen. Seine Werke erinnern in ihrer eklektischen Mischung aus Jazzelementen, Folklore und romantisch-sinfonischer Geste an Filmmusik und suchen die direkte Ansprache an die Hörer. 

Ottorino Respighi
"Die Vögel" Suite für kleines Orchester
Igor Strawinsky
Suite aus dem Ballett "Der Feuervogel"
Avner Dorman
"Spices, Perfumes, Toxins" für zwei Schlagzeuger und großes Orchester
Igor Strawinsky
Suite aus dem Ballett "Le sacre du printemps

Martin Grubinger, Schlagzeug
Johannes Wippermann, Schlagzeug
WDR Sinfonieorchester Köln
Leitung: Simon Gaudenz/Cristian Măcelaru

Aufnahmen vom 24. November 2016 und vom 2. Februar 2017 aus der Kölner Philharmonie
Moderation: Wibke Gerking


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Klang der Galaxien: Camerata in der Laeiszhalle



"Eine Sternstunde gelang mit dem kleiner besetzten Stück "Entrée pour les muses" aus "Les Boréades" (1763), der letzten Oper von Rameau. Mit den sanft fließenden, balancierten Klängen schienen tatsächlich die Musen von himmlischer Harmonie zu erzählen."
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Hamburger Abendblatt, 17.02.2017

Die Sterne vom Himmel geholt

Auch wenn sie den Namen des Dirigenten - immerhin konsequent - leicht unkorrekt schrieb, war die Hildesheimer Allgemeine Zeitung beeindruckt von Mozarts Jupiter-Sinfonie, die "mit einer unglaublichen Dynamik vom Orchester hingelegt wurde".

Bravo an das Orchester auch für die wunderbare Interpretation von Anestis Logothetis' graphisch notierten Komposition POLYMERON aus "Himmelsmechanik", das aus dem blanken Original...
...eine veritable Reise durch sieben verschiedene Galaxien entstehen liess:


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"Die NDR Radiophilharmonie arbeitet in dieser Woche mit dem Dirigenten Simon Gaudenz an einer neuen CD: Die Aufnahmen für das 2. und 3. Klarinettenkonzert von Louis Spohr laufen, mit dem mehrfach ausgezeichneten finnischen Klarinettisten Christoffer Sundqvist als Solisten.

Für den Dirigenten ist es wie für den Solisten die erste Zusammenarbeit mit der NDR Radiophilharmonie: "Ich war erstaunt, wie schnell wir uns zusammengefunden haben. Es brauchte ein paar Minuten zum Kennenlernen, aber wir haben sofort einen gemeinsamen Klang gefunden." Ganz begeistert ist er von der Lebendigkeit in der Darstellung, der Transparenz und Beweglichkeit, die das Orchester mitbringt. "Man spürt bei jeder Note ihre Musizierlust." Dankbar ist Gaudenz auch, dass die Musiker bei allen Ideen gleich Feuer und Flamme sind: So wurde seine Anregung, Naturhörner und Naturpauken zu verwenden, gleich in die Tat umgesetzt - auch wenn das eine zusätzliche Herausforderung bedeutet, wie Tonmeisterin Rita Hermeyer bestätigt. Die andere Klanglichkeit dieser Instrumente beschreibt Gaudenz als "körniger, heller, direkter und sprechender", was sehr inspirierend sei, "die Konzerte werden dadurch sehr farbig und beweglich". ‎

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Die Basler Zeitung (vom 20.1.2017) ist hingerissen von Mendelssohns "Schottischer".


Jens F. Laursen von FORBES:
"Until not so long ago, Wolfgang Sawallisch’s set of Schumann Symphonies was the universal consensus reference recording which conveniently meant that thinking about new recordings wasn’t necessary – nor renewed listening. But then came the HIPsters and forced us to re-listen and re-appreciate. And now we are pummeled with new, edgy Schumann that changes our conception of the broad, rather Gemütlich composer who was a little bit rubbish at orchestrating. (A myth not even Bernstein was able to dispel in his compelling 1950s lecture.) Still, any new recording of the four symphonies, unless it comes from a star-powered combo, is going to be treated with some suspicion. Simon Gaudenz and the Odense Symphony Orchestra are not “star power” and in any case, didn’t their CPO label just release the complete Schumann Symphonies on SACDs a few years ago, in decent recordings with the aptly named Robert Schumann Philharmonic from Chemnitz? Well, color me skeptical. But the discs were atop the stack of new arrivals and disc one was half in the player before I even looked at the cover. Uncolor me!
It’s still as damn impressive as it was then and turned out an easy inclusion in this list." 
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Die Fotografin Annika Ahrens (Visual Sinfonia) mit Impressionen vom letzten Konzert mit der Nordwestdeutschen Philharmonie.
Vielen Dank!

Am Freitag, 02. Dezember 2016 um 20.00 Uhr sendet NDR Kultur das Jubiläumskonzert der Hamburger Camerata in voller Länge. Dieses fand am 26. September des Jahres in der Laeiszhalle statt und stiess auf begeistertes Echo.

Die Sendung können Sie hier hören!

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"Birds On Fire – keine Sorge, die Philharmonie wurde bei diesem Konzert nicht wirklich in Brand gesteckt. Feurig war es aber dennoch: das WDR Sinfonieorchester hatte nämlich feurige Musik vorbereitet. Unter Leitung von Simon Gaudenz erklangen, „Die Vögel“ von Ottorino Respighi und die Suite aus dem Ballett „Feuervogel“ von Igor Strawinskij. Aber nicht nur musikalisch war es feurig sondern auch verbal." plan-m.wdr.de

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"Die Vorspeise zu diesem virtuosen Hauptgang war Mendelssohns Ouvertüre zu „Ruy Blas“. Hier konnte der aus der Schweiz stammende Gastdirigent Simon Gaudenz bereits seine hohen Qualitäten im Umgang mit Tempi und Klangfarben vorführen. Den ausgesprochen spritzigen, kultiviert vorwärtsstürmenden Allegro-Passagen stellte er eindrucksvoll breit genommene Ruhezonen in den feierlichen Blechbläser-Akkorden entgegen und führte dabei – wie auch anschließend im Tschaikowsky-Tutti-Part – das Orchester mit großer Souveränität und schlagtechnischer Genauigkeit." Weiterlesen...

Göttinger Tageblatt, 20.11.2016