Simon Gaudenz, 1974 in Basel geboren, errang im Mai 2006 den 1.
Preis des "International Conducting Competition Gennady Rozhdestvensky",
ausserdem wurde er von der Schweizer Kulturstiftung "Aargauer
Kuratorium" erneut mit einem Beitrag an sein künstlerisches
Schaffen ausgezeichnet.
Er ist seit Beginn der Saison 2004-05 als Chefdirigent des renommierten,
traditionsreichen Collegium Musicum Basel engagiert, zuvor war er
vier Jahre als Künstlerischer Leiter der camerata variabile
basel tätig.
Zu den Orchestern, die er in letzter Zeit dirigierte, zählen
das Orchestre National de France, das Tonhalle-Orchester Zürich,
die Düsseldorfer Symphoniker, die Bremer Philharmoniker, die
Nürnberger Symphoniker, das Musikkollegium Winterthur, das
State Hermitage Symphony Orchestra St. Petersburg, die Württembergische
Philharmonie, das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim,
das Kurpfälzische Kammerorchester Mannheim, das Ensemble für
Neue Musik Zürich, das Orchester des Staatstheaters Mainz,
das Beethoven Orchester Bonn, die Neubrandenburger Philharmonie
sowie das Orchester des Mozarteums Salzburg.
Simon Gaudenz trat als Dirigent wie auch als Klarinettist an Festivals
auf, darunter das Aspen Music Festival, die "Berliner Festspiele",
der "Europäische Musikmonat 2001" und das Festival
de Gensac/Bordeaux.
Aufnahmen für Radio France, den Bayerischen Rundfunk, den Westdeutschen
Rundfunk und Schweizer Radio DRS.
Sein Operndebut gab Simon Gaudenz 2003 in Freiburg mit Honeggers
"Aventures du Roi Pausole", 2004 folgten Strauss' "Nacht
in Venedig" an der Fricktaler Bühne und 2006 "La
Traviata" am Theater Altenburg-Gera.
Simon Gaudenz studierte zunächst Klarinette in Graz und Luzern,
wo er mit dem Solistendiplom abschloss. Hinzu kamen Klavierstudien
sowie Kompositionsstudien bei Dieter Ammann und Peter Benary. Er
konzertierte als Solist und Kammermusiker in ganz Europa.
Seine Dirigierstudien führten ihn an die Musikhochschule Freiburg
sowie ans Mozarteum Salzburg, wo Scott Sandmeier, Dennis Russell
Davies und Jorge Rotter zu seinen Lehrern gehörten.
Seine Ausbildung schloss er "mit Auszeichnung" ab.
Weitere wichtige Impulse erhielt er in der Zusammenarbeit mit Leon
Fleisher, Kurt Masur, Reinhard Goebel, Colin Metters, David Robertson,
Wolf-Dieter Hauschild, Julius Rudel und Michael Stern, Sergiu Comissiona
und Arnold Östman.
2003 studierte er an der Pierre Monteux School (USA), 2004 gewann
er den Preis des Tonhalle-Orchesters Zürich und folgte der
Einladung von David Zinman an die American Academy of Conducting,
wo er als Academy Conductor wirkte.
Simon Gaudenz war Assistent von Mario Venzago beim Malmö Symphony
Orchestra und von Eliahu Inbal beim Orchestre Philharmonique de
Monte-Carlo.
Simon Gaudenz erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Preise, so ist
er dreifacher Preisträger des Dirigentenpodiums Baden-Württemberg,
im September 2006 erreichte er beim Internationalen Dirigentenwettbewerb
Sir Georg Solti das Semi-Finale, 2005 gewann er das Stipendium der
"Akademie Musiktheater Heute" der Deutschen Bank, seit
2004 geniesst er die Förderung durch das Dirigentenforum des
Deutschen Musikrats und wurde 2006 in die 2. Förderstufe sowie
in die Künstlerliste "Maestros von Morgen" aufgenommen.
|
|